Justizminister Wolf pflanzt Gerichtsbaum 

Krönender Abschluss der Winterlinden-Pflanzaktionen der AG Wald

Das Bild zeigt (von links): Karl-Wilhelm Röhm MdL, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V., Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa, Jutta Höss, Rektorin i.K. der Rupert-Mayer-Schule

Baden-Württemberg ist um eine Winterlinde reicher. Zum Abschluss der Pflanzaktionen der AG Wald Baden-Württemberg e.V. (AG Wald) mit den Abgeordneten des Landtags Baden-Württemberg, hat Guido Wolf, Minister für Justiz und Europaangelegenheiten, gemeinsam mit Karl-Wilhelm Röhm, Landespräsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Baden-Württemberg (SDW) heute die letzte junge Winterlinde in der Rupert-Mayer-Schule in Spaichingen gepflanzt. 

Umringt von den Schülern und Schülerinnen der Rupert-Mayer-Schule erklärt Justizminister Wolf die kulturgeschichtlichen Besonderheiten der Baumart: „Im Mittelalter fand das Gericht häufig im Schutz einer Linde statt, bestand doch die Pflicht, das Gericht unter freiem Himmel abzuhalten. Die Gerichtsbäume waren deshalb meistens Linden, weil der Aberglaube ihnen besonders vielfältige und starke magische Wirkungen zuschrieb. So sollte man unter der Linde am sichersten vor Blitzschlag geschützt sein. Es freut mich deshalb sehr, mit der Pflanzung an die besondere Bedeutung von Winterlinden zu erinnern und damit ein Symbol für Gerechtigkeit zu setzen“, so Wolf.

Karl Wilhelm Röhm ergänzt: „Bäume sind grundsätzlich Lebenszeichen. Wälder sind wichtig, sie sind nicht nur die Summe ihrer Bäume, sondern Lebensraum, Klimaschützer, Rohstoffproduzent, Erholungsraum und Garant der biologischen Vielfalt zugleich. Das Leitbild der AG Wald ist und bleibt eine nachhaltige, multifunktionale, naturnahe Waldbewirtschaftung."

Mit dieser Abschlusspflanzung und den verschiedenen Pflanzaktionen, hervorzuheben ist die Pflanzung des Lindenwaldes, bei der zusammen mit zahlreichen Landtagsabgeordneten und mit Unterstützung des Stuttgarters Forstamtes 143 Winterlinden gepflanzt wurden, präsentiert sich die gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft Wald Baden-Württemberg als „Lobby für den Wald“.

Seit 2004 steht die AG Wald als kompetente Ansprechpartnerin der Politik bei Wald- und Waldbewirtschaftungsthemen zur Verfügung. In ihr haben sich vier forstliche Verbände zusammengeschlossen: der Baden-Württembergische Forstverein, der Bund Deutscher Forstleute, der Verein für forstliche Standortskunde und Forstpflanzenzüchtung sowie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, als deren Landesvorsitzender Karl-Wilhelm Röhm fungiert.

Weitere Presseberichte: schwäbische.de

 

AG Wald - kompetent und engagiert

Daniel Born MdL pflanzt Landtagslinde


Ulrich Kienzler, Stellvertretender Vorsitzender der AG Wald (vorne links) mit Herrn Daniel Born MdL (vorne rechts) füllen das Pflanzloch der Winterlinde mit Erde.

Am vergangenen Samstag fand eine Winterlinde ihr neues Zuhause im Hockenheimer Gartenschaupark. Den Baum hatte Ulrich Kienzler für die AG Wald, ein Zusammenschluss von baden-württembergischen Wald- und Forstverbänden, dem frischgewählten Landtagsabgeordneten Daniel Born angetragen. "Für mich war sofort klar: Diese Linde wird nicht irgendwo bei Stuttgart gepflanzt, sondern kommt direkt in unseren schönen Wahlkreis," so der SPD-Politiker, der auch Mitglied des Umweltausschusses ist.

Das Projekt der AG Wald war es, allen 143 Landtagsabgeordneten eine Linde aufzustellen, um sich symbolisch als kompetente Ansprechpartner für Waldthemen wie Ökologie, Ökonomie, Erholungsfunktion und Waldpädagogik zu zeigen. „Wir wünschen uns, dass die Interessen der Wald- und Forstwirtschaft weder einseitig durch übertriebenen Naturschutz, noch durch übertriebene wirtschaftliche Orientierung ohne Nachhaltigkeit beeinträchtigt werden. Unser Fokus ist die Erhaltung aller Leistungen des Waldes für das Gemeinwohl“, erklärte Kienzler. 

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Gummer und dem Geschäftsführer der Parkanlagen Matthias Degen, sowie der SPD-Stadtratsfraktion wurde der 3,5 Meter hohe Baum in der Nähe des Forstpavillons im Gartenschaugelände gepflanzt. 

„Ich gebe zu, dass ich in meinem Leben vorher noch nie einen Baum gepflanzt habe“, bekennt Daniel Born MdL und fügt hinzu: „Ich finde es großartig, dass wir jetzt im Wahlkreis die Landtagslinde haben. Und das im Hockenheimer Gartenschaupark, der seit 25 Jahren für das gelingende Miteinander von Natur und Mensch steht.“ 

 

 

AG Wald Schreiben an die Landtagsabgeordneten 

Qualitätsstandards in der Waldwirtschaft müssen erhalten bleiben

Quelle: Flickr, Paul Schulze

Liebe Abgeordnete, lieber Abgeordneter,

vielen Dank für Ihren Einsatz bei der erfolgreichen Änderung des Bundeswaldgesetzes. Es ist gegenwärtig noch ungewiss, wie das neue Bundeswaldgesetz die Ergebnisse des Landes Baden-Württemberg im Rechtstreit gegen das Bundeskartellamt zur Rundholzvermarktung beeinflussen wird.

Der Entscheid des Oberlandesgerichtes Düsseldorfs steht noch aus, die Ergebnisse werden am 15. März bekannt gegeben. Über die daraus resultierenden Entwicklungen kann spekuliert werden. Unsere Sorge ist, dass bei der Neustrukturierung des Forstwesens die hohen Qualitätsstandards bei der Bewirtschaftung von Wäldern nicht weiter eingehalten werden. Dabei ist die Erhaltung der umfassenden Ökosystemdienstleistungen der Wälder oberstes Ziel. Der Wald als Rohstofflieferant, Kohlendioxidspeicher, Lebens- und Erholungsraum ist für das Gemeinwohl unersetzlich. Er ist viel zu wertvoll um als Spielball einzelner Interessen missbraucht zu werden 

Wir appellieren an Sie in Ihrer Verantwortung als Volksvertreter entsprechend Rahmenbedingungen zu schaffen, die das verhindern!

Die AG Wald setzt sich als überparteilicher Zusammenschluss von vier forstlichen Verbänden seit mehr als einer Dekade als Anwältin für eine ausgewogene Betrachtung der verschiedenen Ansprüche in baden-württembergischen Wäldern ein. Unser Leitbild ist und bleibt ein nachhaltig bewirtschafteter, multifunktionaler und naturnaher Wald. 

Wir stehen Ihnen mit unserem gebündelten Fachwissen und Erfahrungen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: bei allen Fragen zum Wald und zur Waldbewirtschaftung! 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre AG Wald Baden-Württemberg e. V. 

Ulrich Burr 
Erster Vorsitzender der AG Wald Baden-Württemberg e. V.  

Pressemitteilung Bund Deutscher Forstleute

Bundeswaldgesetz: Bundestag folgt Vorschlag der Forstleute

Die öffentlichen Forstverwaltungen und -betriebe in Deutschland dürfen auch in Zukunft weiterhin Forstdienstleistungen für private Waldbesitzer sowie Städte und Gemeinden erbringen. Der Deutsche Bundestag hat dafür in seiner Sitzung am 15.12.2016 den Weg frei gemacht und die Bundesregierung gegenüber den Bundesländern damit ihr Wort gehalten.

Damit wurde erfolgreich ein vorläufiger Schlussstrich unter ein schwieriges Gesetzgebungsverfahren gesetzt. Ausgangspunkt war die Kartellbeschwerde gegen das Land Baden-Württemberg und ein als Folge anhängiges Gerichtsverfahren. Es drohte eine Zerschlagung der bewährten Forststrukturen nicht nur im Südwesten der Republik sondern in ganz Deutschland und eine rein wirtschaftliche Sicht auf den Wald.

Zunächst gab es ein Bundeskartellamtsverfahren gegen das Land Baden-Württemberg wegen dessen marktbe- herrschender Rolle bei der Holzvermarktung. In diesem Zusammenhang wurde jedoch schließlich die gesamte Waldbewirtschaftung, einschließlich der Waldpflege und Planungsmaßnahmen unter dem wirtschaftlichen Primat gesehen. Die Rolle der Forstverwaltung und ihrer Arbeit auch in kleineren Strukturen für das Gemeinwohl und die Daseinsvorsorge für die Gesellschaft wurde voll- ständig negiert. Nachdem das gesamte forstliche Dienstleistungsspektrum in den Fokus des Bundeskar-tellamtes gerückt ist, standen die Strukturen aller Bun- desländer auf dem Prüfstand. Die Änderung des Bun- deswaldgesetzes sollte die Lösung bringen. 

Dies wurde jedoch durch die Bundesregierung zunächst nicht gewollt. Scheinbar hatte sie zeitweise kein Inte- resse am Wald. 1Nach einer Verbändeanhörung im Frühjahr wurde das Gesetzgebungsverfahren zunächst ausgesetzt. Im Spätsommer eine weitere Gesetzesinitiative des Bundesrates durch eine Protokollnotiz der Bundesregierung dann erstmal gestoppt. Bei einer Verbändeanhörung im Oktober konnte dann in einem Ver- bändegespräch der Knoten schließlich durchschlagen werden. Der Bundesvorsitzende des BDF, Ulrich Dohle, und der Landesvorsitzende des BDF Landesverbandes NRW, Fred Hansen, hatten dort die Interessen der

Forstleute vertreten und den entscheidenden Kompro- missvorschlag gemacht. Dieser sieht vor, die nun im Bundeswaldgesetz getroffene Regelung nach fünf Jahren zu evaluieren.

„Wir sind froh, dass nach über drei Jahren nun endlich ein Schlussstrich unter ein Thema gesetzt werden konnte, das die Forst- und Holzbranche teils stark polarisiert hat und die ganze Branche sich nun wieder auf andere wich- tige Themen konzentrieren kann!“, erklärte Ulrich Dohle. „Außerdem begrüßen wir Forstleute die nun gewährleistete Rechtssicherheit hinsichtlich der dem Holzverkauf vor- gelagerten forstlichen Dienstleistungen. Diese heben im besonderen Maße auf Gemeinwohlaspekte ab, die im Wald nun mal eine herausragende Rolle spielen. Die Bundesregierung hat hier am Ende Verlässlichkeit sowohl in der Sache als auch im Verfahren bewiesen.“

Die neue Regelung sorgt für deutlich mehr aber keinesfalls uneingeschränkten Wettbewerb in der Forstbranche. Das Marktvolumen lässt eine positive Entwicklung ent- sprechender forstlicher Dienstleister erwarten.

„Wir Forstleute danken den Fachpolitikern im Deutschen Bundestag, die unseren guten Argumenten gefolgt sind“, ergänzt Fred Hansen. „Ich danke aber auch allen BDF Landesverbänden für die wirklich sehr gute Zusammen- arbeit zu diesem Themenkomplex in den vergangenen Jahren – allen voran dem Landesvorsitzenden des BDFBaden-Württemberg, Dietmar Hellmann! Die Kraftanstrengung war groß, aber sie hat sich am Ende gelohnt. Für den Wald und für die in ihm Beschäftigten!“ 

Die vollständige Pressemitteilung zum downloaden finden Sie hier:

BUNDESWALDGESETZ: BUNDESTAG FOLGT VORSCHLAG DER FORSTLEUTE

Bundesgeschäftsstelle Friedrichstrasse 169/170, 10117 Berlin
Geschäftsführerin Ines v. Keller
Tel.: 030-4081-6550 / Fax: 030-4081-6710 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Pressereferent Jens Düring Tel.: 0151-56912011
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage:www.bund-deutscher-forstleute.de

Als Glückwunschgeschenk zur Landtagswahl eine Winterlinde

Die AG Wald pflanzt Winterlinden mit Abgeordneten des Landtages von Baden-Württemberg

>Alle Abgeordnete des Landtages von Baden-Württemberg erhielten als Glückwunsch-Geschenk zur Wahl eine Winterlinde, Baum des Jahres 2016. Es wurden zahlreiche Einzelpflanzungen mit der AG Wald und Abgeordneten in Baden-Württemberg während der Pflanzsaison durchgeführt.

Eine Winterlinden-Pflanzung der AG Wald...

...auf dem Gelände des Schäferhundevereins in Bietigheim am 12. Dezember 2016

mit Herrn Ernst Kopp MdL


Bericht aus Gemeindeanzeiger Bietigheim 50/2016.

 

...am Seeplatz in Korb am 19. Dezember 2016

mit Herrn Siegfried Lorek MdL

 

...an einer Grundschule im Friesenheim am 12. Dezember 2016, Lahrer Zeitung

mit Frau Sandra Boser MdL 

Interessiert sahen die Grundschüler beim Pflanzen der Winterlinde zu. Foto: Bohnert-Seidel.

 

...im Stadtgarten von Bad-Cannstatt am 12. Dezember 2016, Stuttgarter Zeitung

mit Frau Brigitte Lösch MdL

Schildtext: Winterlinde, Baum des Jahres 2016, gepflanzt im Dezember 2016, von Brigitte Lösch MdL mit Herrn Ulrich Burr, Vorsitzender der AG Wald BW e.V. Diese steht mit 142 weiteren Winterlinden in Baden-Württemberg symbolisch für die Bedeutung des Waldes in unserem Bundesland und seine Menschen.

 

...an der Gustav-Werner-Schule in Zuffenhausen-Rot am 6. Dezember 2016

mit Minister Franz Untersteller MdL

 

...beim TC Trappensee in Heilbronn am 04. Dezember 2016, meine.Stimme.de

mit Herrn Nico Weinmann MdL

(von links) Präsident Dr. Waldhier, Vorstandsmitglied Mira Wingerter, Vorsitzender AG Wald Ulrich Burr und Nico Weinmann MdL (FDP).

 

...an dem Max-Born-Gymnasium in Backnang am 28. November 2016

...mit Herrn Gernot Gruber MdL

(von links): Schülerinnen und Schüler der AG Garten des Max- Born-Gymnasiums, in der Mitte am Baum der Gernot Gruber (SPD), daneben Dr. Frank Nopper (Oberbürgermeister), Ulrich Burr (Erster Vorsitzender der AG Wald BW e.V.), Frau Sonja Conrad (Leiterin des Max-Born-Gymnasiums), Eckard Hink (Forstdirektor. a.D.) und Dr. Gerhard Strobel (Bürgermeister a.D.), Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Rems-Murr-Kreis) und ganz rechts Hans Bruss (Leiter des Tiefbauamtes Backnang).

 

... an der Freien Waldorfschule in Offenburg am 26. November 2016

..mit Herrn Thomas Marwein MdL

(von links) Forstdirektor Ulrich Kienzler (Stellvertretender Vorsitzender der AG Wald) pflanzt mit Herrn Thomas Marwein MdL (Grüne) die junge Winterlinde.

 

...im Alfdorfer Schlosspark am 20. November 2016, Zeitungsartikel

mit Herrn Wilfried Klenk MdL 

 

...an der Karl-Georg-Haldenwang-Schule in Leonberg am 18. November 2016

mit Herrn Dr. Bernd Murschel MdL

(von links) Schülerin mit Gießkanne, Ulrich Burr (Erster Vorsitzender der AG Wald BW e. V.), Dr. Bernd Murschel Grüne) und Schülerin.

 

...auf einem Waldspielplatz in Esslingen am 15. November 2016, Esslinger Zeitung

mit Frau Andrea Lindlohr MdL, Herrn Wolfgang Drexler MdL und Herrn Andreas Deuschle MdL

(von links) Andrea Lindlohr (Grüne), Revierförster Ingo Hanak, Wolfgang Drexler (SPD), Andreas Deuschle und Karl-Wilhelm Röhm (beide CDU). Von Iris Koch (Esslinger Zeitung).

 

...auf dem Campingplatz Klausenhor in Konstanz-Dingelsdorf am 14. November 2016

mit Frau Nese Erikli MdL