AG Wald organisiert Fachveranstaltung

Hightech über den Hardtwaldwipfeln –
Was Drohnen im Forst können

"Am KIT nuzten wir die Daten von Drohnen um Baumarten zu kartieren und zugewanderte Arten zu erfassen", so Fabian Faßnacht vom Institut für Geographie und Geoökologie des KIT. Schaubildern demonstrieren den rund vierzig, von dem AG Wald Vorsitzenden Ulrich Burr begrüßten Teilnehmern, ein breites Portfolio weiterer Anwendungsmöglichkeiten. 

Drohnenperformance: Teja Kattenborn demonstriert einen Multikopter DJI phantom mit vier Rotoren (Foto: AG Wald).

Die Einsatz von Drohnen entwickelt sich zu einem gängigen Hilfsmittel der Forstwirtschaft. Aktuelle Anwendungsgebiete, bzw. Forschungsbereiche sind das Monitoring von Schadereignissen, wie beispielsweise der Mistelbefall, Sturmwurfkartierungen, Vermessung von Holzpoltern, Schätzungen von Baumhöhen/Holzvolumen und Baumkartierungen. Weitere vorstellbare Anwendungsfeldern ist die Lokalisierung von Bedarfsflächen für Anreicherungspflanzungen oder der kostengünstige Einsatz von Drohnen zur Inventarisierung des Rückegassennetzes. 

Das Selbstverständnis der AG Wald ist es, Ansprechpartner mit gebündeltem Fachwissen bei allen Waldthemen für die Landespolitiker, die Kommunalen Spitzenverbände, Waldeigentümer, gesellschaftliche relevante Gruppen und die Öffentlichkeit zu sein. 

BNN Artikel, Dienstag 17. Oktober 2017 Hightech schwebt über Hardwaldgipfeln v. K. Stammschröer