Rücksichtnahme auf Waldbesucher

2-Meter Radfahrregelung im Wald muss bleiben!

Karlsruhe. Die AG Wald Baden-Württemberg hält die derzeit gültige Radfahrregelung im Wald für richtig und angemessen und setzt sich damit nachdrücklich für die Beibehaltung dieser Regelung ein. „Die vorgeschriebene Mindestbreite von 2 Metern für Radfahren auf Waldwegen ist schon allein aus Rücksichtnahme auf andere Waldbesucher wie Jogger oder Wanderer und Familien mit Kindern unabdingbar. Es muss jederzeit genug Raum bleiben, um Ausweichmöglichkeiten vorzufinden“, meint Ulrich Kienzler, Vorsitzender der AG Wald Baden-Württemberg. Eine Freigabe des Radfahrens auf Wege unter 2 Meter breite würde weiter zu einer Beunruhigung unzähliger sensibler Waldbereiche führen. „Wenn wir als moderne Gesellschaft auf eine rücksichtsvolle und nachhaltige Naturnutzung setzen, müssen auch gewisse Einschränkungen hingenommen werden“, so der AG Wald Vorsitzende weiter. Auf zahlreichen Waldwegen haben die Radfahrer wie viele andere Waldbesucher die Möglichkeit, rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr Natur zu genießen, Sport zu treiben und die Freizeit zu gestalten. Die Rücksichtnahme auf die Interessen der jeweils anderen Nutzergruppe und auf den Wald ist dabei grundlegende Voraussetzung. Für extreme Sport- und Freizeitaktivitäten wie z.B. Downhill-Fahren muss dann auf speziell eingerichtete Strecken ausgewichen werden.